Arla: der fünftgrösste hersteller von molkereiprodukten weltweit

KONTEXT

Arla ist seit 2011 KPS Kunde.

Arla hat in den letzten Jahren eine Reihe von Fusionen durchgeführt und ist in Europa, im Mittleren Osten, in China, Russland, Nigeria und den USA vertreten. Arlas größte Märkte sind Nordeuropa, Mitteleuropa und Großbritannien. Synergien zu erzielen und Großbetriebsvorteile zu nutzen sind wichtige Bausteine der Arla-Strategie „Good Growth 2020“. Arla will unabhängig von geographischen Grenzen und kulturellen Unterschieden als ein einheitliches Unternehmen  auftreten, um auf einem umkämpften Markt ohne Nachfragesteigerung organisches Wachstum zu ermöglichen.

Arla hat eine zentrale, integrierte Plattform bestehend aus SAP On Premise- und Cloud-Lösungen implementiert. Das Lösungsspektrum umfasst u.a. die SAP ECC Enterprise Solution, SAP Ariba und SAP Concur. KPS unterstützte beim SAP ECC Roll-out in die Länder und ist für die globale Implementierung von SAP Ariba sowie dem SAP Concur Travel & Expense verantwortlich.

Facts & Figures

 

  • Fünftgrößte Molkerei-Unternehmen der Welt
  • Größter Hersteller von Bio-Produkten weltweit
  • Genossenschaft mit 12.700 Milchproduzenten
  • 14 Mrd. Kilo Milch werden jährlich produziert
  • Marken: Arla, Lurpak, Castello
  • Lämder/Regionen: Europa, Mittlerer Osten, China, Russland, Nigeria, USA
  • 19.000 Mitarbeiter
  • 11 Mrd. € Umsatz
  • www.arla.com

End-to-End-Plattform

Arla agiert auf einem stetig schwankenden und preissensitiven Weltmarkt. Die über 12.700 Anteilseigner der Molkereigenossenschaft sind Milchproduzenten: Wenn also Arla unter dem Strich durch Optimierung mehr Gewinn macht, kommt es den Landwirten zugute. Mit dem Roll-out der cloudbasierten Sourcing-Plattform SAP Ariba sichert sich Arla eine übergreifende End-to-End-Lösung.

Der Roll-out erfolgt für Dänemark, Schweden und Finnland, Großbritannien und Deutschland. Die ersten sechs Monate nach der Inbetriebnahme hat Arla bereits Einkäufe im Wert von mehr als 160 Millionen dänischen Kronen über die neue Plattform abgewickelt. Den bedeutendsten Anteil stellen die großen, strategischen Einkaufsvereinbarungen dar, bei denen zentral agierende Einkäufer die Plattform für klassische, strategische Einkaufsaktivitäten – zum Beispiel in Verbindung mit Ausschreibungen und Auktionen - nutzen. Hinzu kommt der dezentrale Einkauf durch den Mitarbeiter der einzelnen Molkereien, die für ihre indirekten, operativen Einkäufe Einkaufskataloge und E-Commerce-Anwendungen zur Verfügung gestellt bekommen.

„Bisher hatten wir zu wenig Compliance in Bezug auf unsere Einkaufsvereinbarungen. Der indirekte Einkauf durch die Mitarbeiter an unseren verschiedenen Standorten war schlecht geregelt, und die Mitarbeiter wurden wenig unterstützt. Wir erwarten, dass wir den standardisierten Teil dieser Einkäufe von 55 auf 87 Prozent erhöhen werden und gleichzeitig niedrigere Preise sowie weitere Vorteile erzielen können, indem wir den Anteil der zentral festgelegten Lieferanten steigern. Darin besteht ganz klar der größte Gewinn für Arla“, erläutert die Senior Procurement Managerin Elizabeth Bollerup. Sie leitet Arlas Zentrale für Einkauf und Beschaffungslogistik.

„Aber auch was den strategischen Einkauf angeht, befinden wir uns in einem großen Veränderungsprozess. Selbstverständlich muss man sich erst mal an das neue Tool gewöhnen. Wir haben gute Argumente für eine gemeinsame Plattform für alle ins Feld führen müssen, und der einzelne Einkäufer mag dies teilweise noch als umständlich empfinden. Aus Konzernsicht sehen wir jedoch ein sehr, sehr großes Potenzial in der Nutzung von SAP Ariba“, fügt sie hinzu.

Arla hat sich entschieden, nicht vom SAP Ariba Standard abzuweichen. Unterstützt wurde das Arla Team durch den KPS-Projektleiter und  ein internationales Team von SAP Implementierungsberatern, um den im Businesscase festgelegten Nutzen möglichst schnell zu erzielen.


ONE ARLA mit nur einer Plattform

Arla hat bereits vor Jahren SAP implementiert und durch die Entscheidung für SAP Ariba werden die strategische Sourcing-Plattform und das SAP-Backend optimal integriert. Diese Integration findet auf allen Ebenen statt und unterstützt Arlas Unternehmensziel einer deutlichen Effizienzsteigerung durch optimierte interne Prozesse.

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