Digital einkaufen im B2B und B2C

Mobile Endgeräte machen ein neues digitales Einkaufserlebnis möglich. Es geht um viel mehr als den perfekten Webshop, denn beide – Online- und Filialgeschäft – verändern sich dadurch nachhaltig. Eine Vielzahl von Endgeräten, Apps und Informationen muss orchestriert werden, damit aus komplex nicht kompliziert wird und die Reise des Kunden durch die digitale Einkaufswelt zum gewünschten Ergebnis führt.

Im B2B-Geschäft werden Unternehmen verstärkt zum gläsernen Partner: Produkt- und Unternehmensinformationen sind für Geschäftspartner überall und ständig verfügbar. Um für Kunden ein Komplettpaket zu schnüren, müssen klassische Informationen und das Potenzial der digitalen Medien kombiniert werden. So entstehen Formate, die Erlebnisse schaffen, begeistern und spontan den Nutzen eines Angebots erkennen lassen. Das schafft Mehrwert und erhöht die Loyalität der Kunden.

Saisongeschäft entwickelt eigene Dynamik
Ein Beispiel ist die Modebranche. Die Lebenszyklen der Produkte werden immer kürzer, die Anzahl der Kollektionen pro Jahr immer zahlreicher und Trends müssen auf lokaler, aber auch globaler Ebene analysiert und berücksichtigt werden. Das erschwert die Arbeit der Einkäufer erheblich.

Die schnelleren Taktraten im Modegeschäft verlangen deshalb außerhalb der üblichen Showrooms und Fachmessen neue Formate, denn schnelles Handeln spielt eine immer wichtigere Rolle: Entscheidungen fallen zunehmend an Standorten wie am POS oder im Büro. Hier bieten digitale Medien neue Chancen und Möglichkeiten: Technologien wie Virtual Reality, 3D-Prototyping, Digital Wardrobe – der Digital Showroom, sind erste vielversprechende Indikatoren. Ihnen gehört die Zukunft. Der Einkäufer spart Zeit und Kosten, die Effizienz steigt.

Emotionalisierung der Produkte im digitalen Showroom
Die Basis für diese zukunftsweisenden Lösungen sind maßgeschneiderte Technologien und Softwarelösungen. Mit ihnen lässt sich der schmale Grat zwischen Frontend Innovation und Backend Integration meistern und in praxistaugliche Anwendungen umsetzen. Die gesamte Wertschöpfungskette muss betrachtet und die darin verankerten Prozesse müssen integriert werden: Das schafft die optimale Symbiose von Realtime-Verfügbarkeit und Offline-Fähigkeiten.

Auf diese Weise kommt der Showroom – das digitale, unmittelbare Produkterlebnis in Echtzeit – zum Kunden und erleichtert ihm die Entscheidungsfindung. Vorlaufzeiten werden so erheblich kürzer.

Instore-Operations

Auch in B2C-Prozessen stehen mit den digitalen Medien mobile Beratungs- und Verkaufshilfen zur Verfügung. Der Kunde hat seine eigene Garderobe digitalisiert verfügbar und kann diese in seine Kaufentscheidung mit einbeziehen. Mittels Apps und Sozialen Medien kann er sich bei seiner Kaufentscheidung direkt aus der Umkleidekabine von Freunden beraten lassen. Hat er sich für ein bestimmtes Kleidungsstück entschieden, werden ihm augenblicklich mögliche dazu passende Kombinationen aus derzeitigen Kollektionen oder NOS-Teilen angeboten.

Das Instore-Merchandising ermöglicht zeitnahe Aktions- und Zusatzangebote, die sich ganz individuell am Kundenprofil und den an jedem Standort verfügbaren Loyalty-Informationen orientieren.

Auch die Instore-Konfiguration und Beratung durch die kompetente Verkäuferin und anschließende Zustellung nach Hause sind neue Möglichkeiten, um den Kaufprozess noch bequemer zu machen. Der Handel steht hier erst am Anfang der Möglichkeiten zur Erhöhung der Flächenproduktivität.

Die KPS-Berater verfügen über eine langjährige Fachkompetenz in allen Bereichen des Omnichannel – dem E-Commerce-Frontend und dem Logistik-Backend sowie den digitalen Bespielen des Kunden durch das Marketing.

Sie kennen die Branche, ebenso wie bewährte und neueste Technologien. Die KPS All-Stars unterstützen Sie bei der Erarbeitung Ihrer individuellen digitalen Innovationen, angefangen bei der Entwicklung der strategischen Richtlinien bis hin zur Umsetzung der digitalen Fähigkeiten. So werden der digitale Showroom oder der digitale Store innerhalb kürzester Zeit Wirklichkeit.  Sie konzentrieren sich auf jene Prozesse, die Ihnen echte Wettbewerbsvorteile verschaffen, während Sie in anderen Bereichen des Unternehmens Standards nach Best Practice einführen.