Eine Handvoll Zoll

Wer sich in der U-Bahn oder in einem Café umschaut, dem wird schnell klar: Immer mehr Menschen nutzen das Internet mobil und kaufen unterwegs per Smartphone oder Tablet ein. Ein professionelles Webdesign optimiert Inhalte eines Online-Auftritts konzeptionell und gestalterisch für unterschiedliche Formate und Geräte. Am Anfang steht das Smartphone-Display.

Kleine Bildschirmflächen fordern den Designer

Bereits in der Konzeptionsphase für den Online-Auftritt müssen die besonderen technischen Voraussetzungen von Smartphones berücksichtigt werden. Gestalterisch ist das kleine Display eine Herausforderung: Alle Inhalte und Funktionen müssen sich an der Auflösung des Smartphone-Screens sowie dessen Touch-Funktionalität orientieren.

Weniger ist mehr – nicht nur für kleine Bildschirme
Wenig Platz am Smartphone-Bildschirm bedeutet, dass man sich im Design aufs Wesentliche konzentrieren und also Prioritäten setzen muss. Der vermeintliche Nachteil wird zum Vorteil, denn nur was wirklich wichtig ist für den Kunden und sein Einkaufserlebnis, findet Platz. Benutzerfreundliches, übersichtliches und reduziertes Design für alle Geräte ist die Folge.

Ältere Gerätegenerationen nicht vergessen
Smartphone ist nicht gleich Smartphone. Noch immer sind zahlreiche ältere Modelle im Einsatz, die technisch nicht auf dem Stand der neuesten Gerätegeneration sind. Bei der Implementierung eines Online-Auftritts sollten Webdesigner deshalb im ersten Schritt auch von älteren Geräten ausgehen und deren Besonderheiten berücksichtigen.

Steht dieser Ansatz, folgt im nächsten Schritt die Ausweitung, Neupositionierung und Vergrößerung der Inhalte für die Darstellung auf anderen Geräten wie Tablets, Notebooks oder Desktops, die meist eine höhere Auflösung und mehr Bedienkomfort bieten.

Mobile first ist nicht gleich mobile only
Der Mobile-First-Ansatz stellt bereits in der Konzeptionsphase sicher, dass alle Geräte ihr jeweiliges Potenzial ausschöpfen. Auf diese Weise stellen eine Webseite oder ein Online-Shop alle Funktionen auf allen Endgeräten grundsätzlich korrekt dar – und das bei bester Performance. Damit der Mobile-First-Ansatz in der Praxis greift, müssen übergeordnete mobile Prinzipien in die Konzeption mit einfließen:

  • Design folgt Funktion
  • Einfache, überschaubare, schnell ansteuerbare Navigation und Menüleisten
  • Primäre Call-To-Actions an prominentester Stelle
  • Einfache, jederzeit ansteuerbare Suche
  • Reduktion der Suchergebnisse aufs Wesentlichste
  • Promotions und untergeordnete Inhalte haben niedrigere Priorität
  • Minimale Hemmschwelle für Seitennutzung oder Bestellung – das animiert auch Gastbesteller
  • Einfache Nutzung von Formularen, wo immer möglich bereits ausgefüllt
  • Datenspeicherung unabhängig vom Gerät

Einfach anzupassen
Da das Webdesign zunächst von den eingeschränkten technischen Möglichkeiten des Smartphones ausgeht, ist auf allen Endgeräten eine optimale Darstellung und Performance sichergestellt. Jede Anwendung lässt sich einfach erweitern und für größere Auflösungen und an die technischen Möglichkeiten unterschiedlicher Endgeräte anpassen. Das bietet auch für zukünftige Gerätegenerationen maximale Flexibilität.

Die KPS-Experten kennen aus jahrelanger Erfahrung die Hürden, die bei der Umsetzung eines kundenfreundlichen und Conversion-orientierten Webdesigns genommen werden müssen. Technisches Know-how gepaart mit Branchenwissen hilft Ihnen, Ihren individuellen Webauftritt mit einem breiten Funktionsspektrum zu realisieren. Das verschafft Ihren Kunden ein besonderes Erlebnis und Sie stärken die Kundenbindung und verbessern Ihre Umsätze.